Rock

Rock, Rüde, *2012, Arel (Grenze Belgien/Luxemburg)

Rock hat schon viel erlebt in seinen acht Lebensjahren- Seine verschiedenen Stationen führten ihn zu verschiedenen Menschen und Tierheimen in zwei Ländern. Nun sucht er endlich sein Für-immer-Zuhause. Rock über sich: Ich spiele gerne, bin schlau, liebe es zu lernen, kuschle auch mal gerne; wenn ich Lust dazu habe und bin gehorsam! Ich bin zurückhaltend, manchmal ängstlich, kann also mal versuchen, zu zwicken. Ich mag es nicht gerne, betüddelt oder eingegrenzt zu werden, da muss man also aufpassen, es gibt also noch einiges gemeinsam zu erarbeiten. Ich habe absolut kein Problem mit Katzen. Mit anderen Hunden im Haus läuft es nicht so gut, mit einer netten souveränen Hündin, die Streit vermeidet, sollte es doch gehen. Keine Kinder in der Familie, bitte.

Gesucht werden also (cattle)erfahrene, geduldige, konsequente und sichere, souveräne Hundeführer, an den sich Rock orientieren kann und die ihm Sicherheit geben. Mit genügend Zeit und Engagement, mit Rock ihren gemeinsamen Weg zu finden.
Wenn sie sich von mir angesprochen fühlen und Zeit und Geduld investieren wollen und können und am mich glauben und sie mir endlich die Familie fürs Leben geben möchten, melden Sie sich bitte bei Milena Albes über Facebook oder per Mail unter milena.albes@gmail.com.

Der Vermittlungshund ist dem Team ACD in Not e. V. nicht persönlich bekannt. Die Beschreibung wurde von den Besitzern, der Pflegestelle oder dem Tierheim selber verfasst. Die Angaben sind somit ohne Gewähr.

Und das ist Rocks ganze Geschichte:
Hallo an alle, Für die, die mich noch nicht kennen, ich bin Rock, ein 8 jähriger Cattle Rüde aus Belgien. Ich habe bis jetzt nur wenig Glück im Leben gehabt, aber fangen wir mal von vorne an: Im August 2015 wurde ich das erste Mal abgegeben, weil die Frau meines Herrchens mich nicht ausstehen konnte. Unter der Woche war sie allein mit mir und kümmerte sich nicht um mich, sie warf mir höchsten etwas Futter raus. Am Wochenende, wenn mein Herrchen nach Hause kam, freute ich mich natürlich tierisch, aber leider wurde ich von ihn dafür nur hart bestraft. Kuscheln gab es für mich also nicht und somit habe ich mich auf mein Futter fixiert, da es das einzige Highlight in meinem Leben war..... Als aller erstes war ich einen Monat lang bei einem Tierarzt, der für das Tierheim in Cliron arbeitete. Er ging ohne Leine mit mir spazieren, da ich immer gut gehorchte. In der Stadt an der Leine war ich lieb, ich zog nicht an der Leine und mit Menschen konnte ich auch ganz gut, solange sie mich nicht streicheln wollten. In der Praxis kam ich mit anderen Hunden und auch Katzen in Kontakt, was überhaupt kein Problem war. Als ich dann im TH von Cliron ankam, bekam ich nicht viel Ausgang und an meinem Verhalten zeigte sich dies schnell: Ich war angespannt und nervös, ich musste mich immer erst etwas bewegen, bevor ich entspannter und ruhiger werden konnte. Ich hatte bereits einen guten Grundgehorsam. Da es in Cliron keinerlei Interesse an mir gab, wurde ich 2016 nach Thionville gebracht. Wieder stand meine Welt Kopf. Ich kam dort völlig verstört an, litt an Fettleibigkeit und ohne irgendeinen Kontakt zum Menschen gehabt zu haben. Dank der fürsorglichen Pflege und Zuneigung meiner "Tanten" habe ich mich sehr verändert und habe sogar abgenommen. Wenn ich erstmal Vertrauen gefasst habe, bin ich wirklich lieb, wenn auch manchmal noch etwas ängstlich. Allerdings bin ich sehr sehr schlau. Am 1.August 2019!! endlich ein Lichtblick. Eine Hunde Trainerin kommt, um mich zu besuchen, nachdem sie Stunden mit meinen "Tanten" am Telefon verbracht hat, um zu sehen, ob ich mich mit Ihrer Cattle Hündin verstehe. Alles läuft super gut!!! Wir spielen, beschnüffeln uns, mein zukünftiges Frauchen kennt Cattles und so adoptiert sie mich beim zweiten Besuch. Endlich zurück in meine Heimat nach Belgien!!!! 3 Wochen später war ich wieder im TH. Ich bin zu dominant mit der Hündin und mein Frauchen hat Angst um sie und letztendlich doch nicht die Zeit, sich um meine Erziehung zu kümmern......
Also gehe ich wieder mit meinen Tanten spazieren, spielen im Freilauf, ich arbeite hart an mir und ich bemerke, dass sich mehr Leute an mir interessieren, sich mehr Menschen im Tierheim um mich kümmern möchten..... Leider haben die Menschen, die wegen mir anrufen, um mich eventuell zu adoptieren entweder einen anderen Hund, oder keine Erfahrung oder kleine Kinder.... Also warte ich.... Zweiter Hoffnungsschimmer im Oktober 2019!!!! Ich habe reden hören von einer Dame, die verlorene Seelen bei sich aufnimmt, im einem Hunde Palast. Ja, sie hat ein Hundehotel, aber behält sich immer etwas Platz für arme Hunde wie mich. Sie rief eines Tages an und kam mich besuchen. Sie hatte schon immer ein Auge auf mich geworfen und verfiel meinem Charme sofort (ich bin ja auch ein schicker, oder nicht?? ) Und so zog ich bei ihr ein! In einen Palast! Ich hatte meine eigene Suite mit TV, Privatgarten, Spaziergängen, Treffen mit Freunden.... Wie ein kleiner Prinz!! Und mir ging es richtig gut, sag ich euch! Alle waren sehr einsichtig mit mir, denn manchmal sind meine alten Dämonen wieder hoch gekommen, wenn ich Angst bekam, wollte ich auch mal zwicken...... Ihr habt verstanden, ich habe das Pech für mich abonniert, ich werde wohl nie wahres Glück kennen lernen Meine Herzensmama muss ihren Palast verkaufen und in den Süden gehen. Dorthin kann sie mich nicht mitnehmen.... Mir bleiben also ein paar Monate, um endlich meine (hoffentlich letzte) Familie zu finden, um nicht wieder ins Tierheim zu müssen!! Denn auch, wenn ich es nicht zugeben will, es ist jedes Mal wieder schwer für mich, dorthin zurück zu kommen, auch wenn ich meine Tanten gerne habe... Ich möchte endlich ankommen und glücklich sein bis zum Ende...... Bis hoffentlich bald

Zurück